Geographie

Suchbegriff: Nord-Amerika

Der britische Wirtschaftsminister Peter Kyle argumentiert, dass das Streben nach einer Zollunion mit der EU „töricht” und utopisch wäre, trotz wachsender Forderungen aus seiner eigenen Partei und den Gewerkschaften. Er betont pragmatische Ansätze für Wirtschaftswachstum, geht auf Bedenken hinsichtlich Trumps Zollandrohungen ein und skizziert Pläne zur Reduzierung von Unternehmensvorschriften bei gleichzeitigem Schutz heimischer Industrien wie der Stahlproduktion vor internationalem Handelsdruck.
Bei einer gewalttätigen Anti-Trump-Demonstration in Zürich während des Weltwirtschaftsforums wurden drei Polizisten durch Steinwürfe, Feuerwerkskörper und Barrikaden verletzt. Die von der linken „Bewegung für den Sozialismus” organisierte Demonstration war geprägt von Sachbeschädigungen, Brandstiftung und Zusammenstößen mit der Polizei, die Wasserwerfer und Tränengas einsetzte. Während der Protestaktion gegen den Auftritt des US-Präsidenten beim WEF kam es zu einer Festnahme.
Die deutschen Exporte in die Vereinigten Staaten gingen 2025 aufgrund der Zollpolitik von Präsident Trump deutlich zurück, wobei insbesondere die Automobilausfuhren stark betroffen waren. Der Handelsüberschuss Deutschlands gegenüber den USA sank auf den niedrigsten Stand seit 2021, und die USA verloren ihre Position als Deutschlands wichtigster Handelspartner an China. Wirtschaftsexperten warnen, dass die US-Handelspolitik den amerikanischen Markt für deutsche Exporteure risikoreich gemacht hat und langfristige negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zu erwarten sind.
Die Region Kurdistan im Irak steht vor einer schweren Finanzkrise, da Bagdad seit 2023 nur 41 % der geschuldeten Budgetzahlungen überwiesen hat, was die Gehälter im öffentlichen Dienst, die Schuldenzahlungen an internationale Ölkonzerne und grundlegende Regierungsfunktionen gefährdet. Trotz der Wiederaufnahme begrenzter Ölexporte über die Irak-Türkei-Pipeline und der Überweisung von Einnahmen an die Bundesregierung sind die versprochenen Zahlungen nicht eingegangen, was langjährige Streitigkeiten über Autonomie und Einnahmenaufteilung wiederbelebt hat. Angesichts des politischen Wandels im Irak und der Forderungen ausländischer Ölfirmen in Höhe von über 1 Milliarde US-Dollar drängt die KRG angesichts des schwindenden Vertrauens und der geopolitischen Spannungen zwischen den regionalen Mächten auf eine Lösung.
Eine neue Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zeigt, dass Trumps Zölle in erster Linie die amerikanischen Verbraucher und nicht die ausländischen Exporteure belasten. Die Untersuchung zeigt, dass 95 % der 200 Milliarden Dollar an Zolleinnahmen von den US-Verbrauchern stammen, da die Importeure die Kosten weitergeben. Europäische und Schweizer Exporteure ziehen es vor, ihre Verkäufe in die USA zu reduzieren, anstatt die Preise zu senken, und finden schnell alternative Märkte. Die Studie warnt auch vor möglichen wirtschaftlichen Folgen für europäische Länder, wenn im Grönland-Konflikt neue Zölle verhängt werden, wobei Deutschland möglicherweise mit einem Rückgang des BIP um 1 % rechnen muss.
Der DAX bleibt aufgrund erneuter Befürchtungen eines Handelskriegs zwischen den USA und der EU um Grönland unter Druck, wobei die Märkte angesichts der Zollandrohungen von Donald Trump weltweit nachgeben. Investoren flüchten in sichere Anlagen wie den Schweizer Franken und Gold, während Unternehmen wie Mercedes-Benz ihre Produktionspläne anpassen. Das Weltwirtschaftsforum in Davos dient als Plattform für die Auseinandersetzung mit den Handelsspannungen, wobei die Unternehmensnachrichten gemischt ausfallen, darunter das Umsatzwachstum von OpenAI und die Übernahmeverhandlungen von Henkel.
Morgan Stanley gab seine erste Verkaufsempfehlung für Logitech heraus, senkte das Kursziel von 107 auf 89 US-Dollar und warnte vor hohen Risiken auf dem PC-Markt. Die Aktie von Logitech fiel um 5,5 %, da die Bank Bedenken hinsichtlich steigender Speicherpreise, die sich auf die PC-Nachfrage auswirken könnten, sowie hinsichtlich der erheblichen Umsatzabhängigkeit von Logitech vom PC- und Gaming-Markt äußerte.
Eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zeigt, dass 95 % der durch Trumps Zölle verursachten Kosten von amerikanischen Verbrauchern und nicht von ausländischen Exporteuren getragen werden. Die Studie analysierte 25 Millionen Versanddaten und stellte fest, dass nur in 4 % der Fälle europäische Exporteure durch niedrigere Preise einen Ausgleich schufen, während US-Importeure die Kosten an die Verbraucher weitergaben. Die Studie untersucht auch die jüngsten Zölle gegen Indien und Brasilien und kommt zu dem Schluss, dass die amerikanischen Verbraucher die Hauptlast tragen. Auch europäische Unternehmen sind mit negativen Folgen wie rückläufigen Exporten und Produktionskürzungen konfrontiert, obwohl sie die Zölle nicht direkt zahlen.
Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Energieinfrastrukturen haben dazu geführt, dass Russlands Rohölvorräte auf ein 15-Jahres-Tief gefallen sind und die Verarbeitungsraten der Raffinerien deutlich zurückgegangen sind. Die Angriffe richteten sich gegen wichtige Raffinerien, Lagerstätten und Exportterminals, darunter den Hafen von Noworossijsk am Schwarzen Meer. Dies führte zu ungeplanten Ausfällen und reduzierte Russlands Ölverarbeitungskapazität zeitweise um fast 15 %.
Der dänische Pensionsfonds AkademikerPension veräußert alle seine US-Staatsanleihen im Wert von rund 100 Millionen US-Dollar und begründet dies in erster Linie mit der schlechten Finanzlage der USA. Der Fonds behauptet zwar, dass dies nicht direkt mit dem politischen Streit zwischen Dänemark und den USA um Grönland zusammenhängt, doch räumte der Investmentdirektor ein, dass die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Europa die Entscheidung nicht erschwert hätten. Dieser Schritt erfolgt, nachdem der ehemalige Präsident Trump mit Zöllen gegen Dänemark und mehrere europäische Länder gedroht hat, sollte es den USA nicht gelingen, Grönland zu erwerben.

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